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Abschlussprüfungen zum Kurzarbeitergeld sind gestartet – Verhaltenstipps für Arbeitgeber

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Für viele Unternehmen war das Kurzarbeitergeld der letzte Weg, um die eigene Existenz während der Covid-19-Pandemie zu sichern. Die Regierung reagierte schnell und ermöglichte noch im März 2020 einen erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld. Jedoch ergingen die entsprechenden Leistungsbescheide nur vorläufig. Nunmehr sind die Abschlussprüfungen der Agentur für Arbeit gestartet: Zu diesem Zweck fordert die Agentur alle betroffenen Betriebe auf, etliche Unterlagen über die gewährten Kurzarbeitergeldleistungen einzureichen. Lesen Sie beim IWW-Verlag hier nach, was auf Sie als Arbeitgeber zukommt und welche Unterlagen Sie bereit halten sollten.   Fth am 16. Sep 2021 | Zu Recht !!        

Schadensersatzansprüche des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer

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Macht ein Arbeitgeber gegen den Arbeitnehmer Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzung geltend, muss er nicht nur die Pflichtverletzung darlegen und beweisen, sondern die haftungsbegründende Kausalität sowie den Schaden. So lautet die zentrale Aussage des Landesarbeitsgerichts (LAG) Mecklenburg-Vorpommern in einem Rechtsstreit zwischen dem Träger eines Universitätsklinikums und einem dort angestellten Juristen (LAG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 20.04.2021, Az. 2 Sa231/20).  Details finden Sie hier bei IWW.  Fth | 09.09.21 | Zu Recht !!

Neues BMF-Schreiben: So muss eine Bewirtungsrechnung für den Steuerabzug aussehen

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat in einem neuen Schreiben klargestellt, wie die Bewirtungsrechnung eines Gastonomiebetriebs aussehen muss, damit sie steuerlich als Betriebsausgaben anerkannt wird. Wichtig ist dabei die Unterscheidung, ob die Bewirtung bis zu 250 Euro (= Kleinbetragsrechnung) oder mehr kostet. (BMF, Schreiben vom 30.06.2021, Az. IV C 6 ‒ S 2145/19/10003 :003).   Welche Angaben müssen auf der Rechnung enthalten sein? Wenn die Bewirtungsrechnung unter 250 Euro liegt (Kleinbetragsrechnung nach § 33 Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung ‒ UStDV), gilt für den Betriebsausgabenabzug weiterhin die vereinfachte Aufzeichnungspflicht. Je nachdem, ob der Rechnungsbetrag bis zu 250 Euro oder darüber beträgt, muss eine Bewirtungsrechnung müssen folgende Angaben enthalten, damit sie den steuerlichen Anforderungen für einen Betriebsausgabenabzug genügt:   Notwendige Angaben bei Bewirtungsrechnungen Bewirtung bis 250 Euro Bewirtung