Dienstag, 23. Oktober 2018

Sie haben eine Ladung von der Polizeit zur Vernehmung erhalten? | Wie läuft ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren ab?

Die Polizei ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft bei einem sogenannten Anfangsverdacht einer Straftat. In dem Ermittlungsverfahren muss der Beschuldigte Gelegenheit bekommen, sich zur Sache zu äußern. Zeugen sind zu anzuhören. Kurz: Es wird be- und entlastend ermittelt. 
Ich zeige Ihre Verteidigung an und teile der Polizei mit, dass Sie den Vernehmungstermin nicht wahrnehmen werden und bitte, die Ermittlungsakte an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. 

Mein Erstschreiben „blockiert“ also den Kontakt der Polizei zum Mandanten. Die Polizei muss dann die Akte an die Staatsanwaltschaft weiterleiten (sie ist Herrin im Ermittlungsverfahren) und diese erteilt mir sodann Akteneinsicht. Sobald mir die Akten vorliegen, treffe ich den Mandanten und bespreche den Inhalt der Ermittlungen und wir besprechen die weitere Vorgehensweise sowie das Kostenrisiko.

Nach Beendigung der Ermittlungen schickt die Polizei die Ermittlungsakte an die zuständige Staatsanwaltschaft. Hausdurchsuchungen, Telefonüberwachungen und die Anordnung der Untersuchungshaft werden durch das Amtsgericht angeordnet (Richtervorbehalt).
Jetzt bekomme ich als Strafverteidiger endlich die Ermittlungsakte durch die Staatsanwaltschaft. Ich schreibe - nachdem Sie und ich den Inhalt der Akten besprochen haben - eine Einlassung für Sie und lenke damit die Art der Erledigung des Verfahrens. Natürlich kann es auch sinnvoll sein, vorerst keine Einlassung abzugeben, das kommt natürlich auf den jeweiligen Sachverhalt an und ich stimme dies mit Ihnen ab.
Dann muss die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren in irgendeiner Weise beenden. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse der Polizei, welche ihr in Form der Ermittlungsakte vorliegen und ggf. meiner Einlassung klagt sie die Tat an, wenn ein hinreichender Tatverdacht besteht. Wenn dieser nicht besteht, also ein Freispruch wahrscheinlicher ist als eine Verurteilung, dann stellt sie die Tat nach § 170 II StPO ein.
Wenn der Verstoß gering ist bzw. ein Erstverstoß vorliegt, dann kann die Staatsanwaltschaft den Sachverhalt (auch gegen eine Auflage) ebenfalls einstellen, § 153a  StPO. (Dies gelingt häufiger als man denkt, z.B. Einstellung wg. Geringfügigkeit gegen Geldauflage). Die Zustimmung des Betroffenen ist hierfür jedoch Voraussetzung. Auch dies stimme ich selbstverständlich mit Ihnen ab. Über die Vor- und Nachteile einer solchen Einstellung habe ich bereits hier im Blog informiert und tue dies in jedem Einzelfall nochmals gesondert.
Denkbar ist auch ein sog. Strafbefehlsverfahren, also quasi einem Urteil ohne eine Hauptverhandlung.

Ob Ihnen ggf. eine Rechtsschutzversicherung helfen kann, kläre ich gern für Sie (ohne Zusatzkosten).

Machen Sie lieber nicht den Fehler und versuchen es auf eigene Faust. Sofern es sich nicht um eine sog. "Notwendige Verteidigung" gem. § 140 StPO handelt, ist es zwar rechtlich zulässig, ohne Verteidiger zu agieren. Gerade bei der ersten polizeilichen Vernehmung aber kann ich davon aber nur DRINGENDST abraten. Dazu aber an anderer Stelle mehr.


Frank Theumer (Strafverteidiger)
Ludwigsfelde, den 23. Okt 2018

P.S. Als Mitglied der Vereinigung Berliner Strafverteidiger e.V. übernehme ich bundesweit Strafverteidigungen.




Montag, 15. Oktober 2018

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Arbeitsrecht - Wieviel Arbeitnehmer müssen in einem Unternehmen beschäftigt sein, damit das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) Anwendung findet ???

Seit dem 1. Januar 2004 (geändert durch die "Agenda 2010") muss zwischen Arbeitsverhältnissen unterschieden werden, ob die zu diesem Stichtag bereits bestanden und solche, die erst nach diesem Zeitpunkt eingegangen wurden. Es muss also zwischen "alten" und "neuen" Mitarbeitern unterschieden werden.
Für Altarbeitnehmer gilt die frühere Rechtslage - also mindestens 5 Arbeitnehmer.
(§§ 1, 23 KSchG)

Wie gesagt: dass gilt nur für die Altarbeitnehmer - für die, die das Arbeitsverhältnis nach dem Stichtag begonnen haben, wird es etwas komplizierter und man sollte einen Anwalt aufsuchen (oder zB seine Gewerkschaft fragen - am Besten aber beides).

Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt.




Montag, 8. Oktober 2018

Unfall mit einem (relativ) neuen Fahrzeug - Besteht Anspruch auf einen Neuwagen?

In der Tat kann unter Umständen nach einem unverschuldeten Unfall mit einem Neuwagen die Möglichkeit auf die Kostenerstattung für ein neues Fahrzeug bestehen. Der BGH hat (Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 09.06.2009 AZ VI ZR 110/08) die Voraussetzungen definiert:
  • Laufleistung liegt bei weniger als 1.000 km.
  • Dauer der Zulassung beträgt maximal einen Monat.
  • Bei dem Unfall mit dem Neuwagen ist ein erheblicher Schaden entstanden.
  • Von der Ersatzzahlung wird tatsächlich ein Neuwagen gekauft.
Werden diese Voraussetzungen erfüllt, besteht ein Ersatzanspruch auf Neuwagenbasis. Dieser kann bei besonders schwerwiegenden Schäden in Einzelfällen auch noch bei einer Laufleistung von bis zu 3.000 km bestehen.
Eine allgemeine Definition, wann bei einem Fahrzeug ein erheblicher oder besonders schwerwiegender Schaden vorliegt, gibt es aber nicht. Die Beweispflicht für einen solchen Schaden trägt der Geschädigte.
In seinem Urteil vom 03.11.1981 (Az. VI ZR 234/80) entschied der BGH, dass nach einem Unfall mit einem Neuwagen der Ersatzanspruch gegeben sei, wenn es trotz einer Reparatur nicht möglich ist, den früheren Zustand annähernd wiederherzustellen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sicherheitsrelevante Teile beschädigt wurden.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Verkehrsunfall | Soll ich den Anspruchsteller-Fragebogen ausfüllen?

Beim Ausfüllen des sog. Anspruchssteller - Fragebogens können viele Fehler gemacht werden, die häufig eine Minderung des Schadensersatzanspruchs um Hunderte Euro zur Folge hat.
Bitte bedenken Sie: Sie haben einen (neuen) Gegner – die Versicherung des Unfallgegners. Der Preiskampf auf dem Versicherungsmarkt hat dazu geführt, dass die Versicherungsbranche um jeden Preis versucht, die Kosten zu senken.
Hat die Versicherung erst mal alle Angaben schriftlich, werden Sie auf Ihrer Aussage „festgenagelt“. Schnell wird noch der (von denen ausgesuchte) Sachverständige vorbeigeschickt (man will Ihnen ja keine Kosten verursachen …), und schwupps ist allein der Sachschaden gleich um einige hundert bis tausend Euro niedriger bewertet worden.
Der Beruf des Geschädigten, der Standort des beschädigten Fahrzeuges oder das Vorhandensein einer Rechtschutzversicherung werden so dem Haftpflichtversicherer bedenkenlos mitgeteilt, obwohl keinerlei Verpflichtung dazu besteht. Informationen, die das jeweilige Schadenmanagementkonzept seitens des Versicherers bestmöglich in Stellung bringen.  Dabei wäre eine Stärkung der Position des Anspruchstellers gegenüber dem UnfallGEGNER zum frühestmöglichen Zeitpunkt nun so wichtig. 
Wir empfehlen einen eigenen Anspruchstellerfragebogen zu verwenden, der für alle Versicherer gleichermaßen verwendbar ist, es der/dem/den Geschädigten ermöglicht, das Heft zur Durchsetzung einer vollständigen, gesetzeskonformen Schadenregulierung  selbst in die Hand zu nehmen.
Hat Ihnen Ihre Werkstatt schon einmal das Angebot gemacht, den Unfall gleich mit der Versicherung „abzuwickeln“? Dabei haben Sie sich bis jetzt nichts weiter gedacht. Achtung! Fast alle Werkstätten arbeiten eng mit den Versicherungen zusammen. Man will sie praktisch abfangen, bloß nicht zum Anwalt, der dann im Sinne des Mandanten realistische Schadensersatzpositionen geltend macht.
Deshalb: Rufen Sie direkt einen Verkehrsanwalt an. Ich sehe meine Aufgabe darin, ausschließlich in Ihrem Interesse zu handeln. Damit machen Sie sich das Leben so einfach. Sie vereinbaren einen Termin in meinem Büro, kurz darauf hat sich die Kanzlei schon bei der Versicherung gemeldet und hält Ihnen den Rücken frei.
Immer wieder höre ich: „Ich dachte, ich brauche keinen Anwalt. Ich war der Meinung, dass ich im Recht bin“.

Ludwigsfelde,den 04.10.2018

Montag, 1. Oktober 2018

~ Voltaire ~

Das Vergnügen, Recht zu behalten,
wäre unvollständig ohne das Vergnügen,
andere ins Unrecht zu setzen.

Freitag, 21. September 2018

Sport-Recht: Gilt der Vide­o­be­weis auch in der Kreis­liga?

hier

Ebengemeinschaft und Nachlassverwaltung

Eine Erbengemeinschaft ist eine sogenannte (geborene) Liquidationsgemeinschaft. Vor der Auseinandersetzung aber steht meist eine (temporäre) Verwaltung des Nachlasses dieser Gesamthandgemeinschaft als Sondervermögen.

Dabei ist vieles zu beachten und es können viele (kostenträchtige) Fehler gemacht werden.

Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt.





Mittwoch, 19. September 2018

Was ein Anwalt so verdient.......

Was ein Anwalt so verdient.......

DRUCKMITTEL BEIM PFLICHTTEILSANSPRUCH - DAS NOTARIELLE NACHLASSVERZEICHNIS

Ist ein Kind enterbt, kann es den Pflichtteil verlangen. Oft rückt der Erbe mit Informationen zum Nachlass nur zögerlich heraus und/oder man bekommt den Eindruck, er verschweigt etwas. In solchen Fällen ist es eine Überlegung wert, von seinem Recht nach § 2314 Abs. 1 Satz 3 BGB Gebrauch zu machen, d.h. vom Erben zu verlangen, dass er das Nachlassverzeichnis durch einen Notar erstellen lässt. Die Kosten hierfür müssen aus dem Nachlass bezahlt werden (§ 2314 Abs. 2 BGB); das gilt auch für die Kosten einer ggf. nötigen Wertermittlung, also Kosten für Sachverständigengutachten (§ 2314 Abs. 1 Satz 2 BGB).
Aber Vorsicht: In der Praxis machen es sich Notare hier manchmal zu einfach und übernehmen ungeprüft die Angaben des Erben. Das ist natürlich nicht der Sinn der Sache: Die Aufnahme des notariellen Nachlassverzeichnisses erfordert vielmehr, dass der Notar selbst aktiv tätig wird, um den Nachlass eigenständig zu ermitteln (vgl. OLG Celle, BeckRS 2009, 03780; OLG Saarbrücken, ZEV 2010, 416; LG Aurich, NJW-RR 2005, 1464; Roth, ZErb 2007, 402). Die Verzeichnisaufnahme durch den Notar geht also weit über eine reine Beurkundungstätigkeit hinaus. Durch seine Unterschrift bestätigt der Notar, dass er für den Inhalt des Bestandsverzeichnisses selbst verantwortlich ist (OLG Oldenburg, BeckRS 2010, 18902). Es genügt also gerade nicht, dass der Erbe dem Notar ein privatschriftliches Nachlassverzeichnis vorlegt und dessen Unterschrift nur notariell beglaubigt wird (OLG Rostock, NJOZ 2009, 3266). Aus dem Verzeichnis selbst muss sich ergeben, dass der beurkundende Notar selbstständig die Feststellung des Nachlassumfangs vorgenommen hat und Verantwortung für den Inhalt des Verzeichnisses übernimmt (OLG Saarbrücken, ZEV 2010, 416).

Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt. Denn wenn Sie der Meinung sind, anwaltlicher Rat ist (zu) teuer, wird es Sie am Ende (fast) immer mehr kosten, wenn Sie sich selbst um Ihre rechtlichen Angelegenheiten kümmern.


Ludwigsfelde, den 19. Sep 2018



Dienstag, 21. August 2018

Sie wollen einen Mitarbeiter loswerden?

Sie wollen einen Mitarbeiter loswerden? Gründe dafür gibt es viele.
Oder Ihr Mitarbeiter hat Ihnen eine Kündigung in die Hand gedrückt oder wünscht plötzlich einen Aufhebungsvertrag oder ein Zeugnis vor Ihnen? Müssen Sie eine Abfindung zahlen? Längst nicht immer kann Ihnen „Dr. Google“ helfen. Es gibt sehr viel zu beachten (z.B. Fristen, Anspruchsgrundlagen, Urlaubsabgeltung aber auch Sperrfristen beim ALG usw. usf.).
Natürlich kostet eine Beratung oder Vertretung Geld. Gut, wenn eine Rechtsschutzversicherung beansprucht werden kann. Aber selbst, wenn Sie die Kosten selbst tragen müssen – dieses Geld ist in aller Regel sehr gut investiert, denn viele Ansprüche, die Ihnen bzw. Ihrem Arbeitnehmer zustehen, kennen Sie nicht. (Und auch dabei kann Dr. Google o.ä. natürlich nicht helfen.)
Scheuen Sie sich nicht, gleich am Anfang nach den Kosten zu fragen. Dies ist auch für uns nicht lästig oder unangenehm, sondern schafft Vertrauen und Verständnis.
Vertrauen Sie sich Profis mit über 20jähriger Berufserfahrung an. Arbeitsrechtliche Streitigkeiten sind unser Tagesgeschäft.
Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen die Situation und werden die Probleme mit Ihnen gemeinsam klären.
In aller Regel werden wir versuchen, langwierige und kostenträchtige Prozesse zu verhindern. Manchmal muss es aber auch sein und wir ziehen gemeinsam „in den Krieg“.



Es geht um Ihr (berufliches) Leben

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen eine Kündigung in die Hand gedrückt? Im Personalgespräch liegt plötzlich ein Aufhebungsvertrag vor Ihnen? Das Zeugnis entspricht so gar nicht Ihren Erwartungen? Oder Sie suchen eine neue Herausforderung und wollen selbst kündigen (und hoffen auf eine Abfindung)? Längst nicht immer kann Ihnen „Dr. Google“ helfen. Es gibt sehr viel zu beachten (z.B. Fristen, Anspruchsgrundlagen, Urlaubsabgeltung aber auch Sperrfristen beim ALG usw. usf.).
Natürlich kostet eine Beratung oder Vertretung Geld. Gut, wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht oder Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe beansprucht werden kann. Aber selbst, wenn Sie die Kosten selbst tragen müssen – dieses Geld ist in aller Regel sehr gut investiert, denn viele Ansprüche, die Ihnen zustehen, kennen Sie nicht (und auch dabei kann Dr. Google o.ä. natürlich nicht helfen.)
Scheuen Sie sich nicht, gleich am Anfang nach den Kosten zu fragen. Dies ist auch für uns nicht lästig oder unangenehm, sondern schafft Vertrauen und Verständnis.
Vertrauen Sie sich Profis mit über 20jähriger Berufserfahrung an. Arbeitsrechtliche Streitigkeiten sind unser Tagesgeschäft.
Ob als Führungskraft, sog. AT oder Azubi oder auch als Arbeitgeber, wir erkennen gemeinsam mit Ihnen die Situation und werden die Probleme mit Ihnen gemeinsam klären.
In aller Regel werden wir versuchen, langwierige und kostenträchtige Prozesse zu verhindern. Manchmal muss es aber auch sein und wir ziehen gemeinsam „in den Krieg“.
Egal ob es um eine unerwartete Kündigung, die plötzliche Freistellung, Vergütungs- oder Eingruppierungsfragen, einen Aufhebungsvertrag  oder das Aushandeln einer Abfindung geht: Wir werden mit Ihnen realistische Ziele verabreden und diese dann auch erreichen.


Donnerstag, 16. August 2018

Trennungsdatum zurückdatieren

Sehr häufig kommt es vor, dass die Eheleute ihr Trennungsjahr zu verkürzen wollen, indem sie einfach falsche Angaben bei dem Trennungsdatum machen. Die Eheleute stimmen dazu ein "zurückdatierten" Trennungszeitpunkt ab, so dass das Trennungsjahr eingehalten zu sein scheint und die Ehe vom Gericht als gescheitert angesehen werden würde.
Wenn die Ehepartner ein übereinstimmendes Trennungsdatum angeben, wird das in der Regel dann auch nicht mehr vom Familiengericht hinterfragt. Schwierig wird es nur, wenn das Trennungsdatum der Ehegatten nicht mehr übereinstimmt oder mindestens eines der beiden Zweifel am Einhalten des Trennungsjahrs verursacht.
Wenn das zuständige Gericht Bedenken an dem genannten Trennungsdatum hat, muss durch eine aufwendige Beweisaufnahme das richtige Trennungsdatum erstmal ermittelt werden. Hierdurch wird das Scheidungsverfahren nur unnötig verlängert und kann möglicherweise auch länger dauern, als wenn man gleich auf den Ablauf des Trennungsjahrs gewartet hätte.
Ich rate davon ausdrücklich ab, dass Sie Ihr Trennungsdatum zurückdatieren, um so das Trennungsjahr zu verkürzen, dieser Schwindel erhebliche Auswirkungen haben kann. Zunächst einmal reden wir dabei auch über strafrechtliche Konsequenzen, denn es könnte sich um einen (versuchten) Prozessbetrug handeln.
Es könnte aber Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) widerrufen werden, die maßgeblichen Auswirkungen können aber vor allem auch unterhaltsrechtlich, rentenrechtlich, steuerrechtlich und auch erbrechtlich ganz erheblich sein. Auch die Familienversicherung (Krankenversicherung) darf dabei nicht vergessen werden. 
Fazit: Besser nicht. 
Letzter Hinweis: Fragen Sie jemanden der sich damit auskennt. Fragen können Sie mich fast alles. Auch wenn ich diesbezüglich Abraten würde, die anwaltliche Verschwiegenheit ist garantiert.

Frank Theumer
16. Aug 2018






Montag, 28. Mai 2018

DSGVO - Datenschutz - Datenschutzrichtlinie

Nichts bedeutet uns mehr, als das Vertrauen unserer Mandanten. Denn Vertrauen ist die notwendige Basis unseren Mandanten effektiv helfen. Deshalb wollen wir transparent in Bezug darauf sein, welche zu können. Wir wollen darüber informieren, welche Daten die wir erheben, wie wir sie verwenden und welche Rechte Mandanten, Dritten und unter Umständen auch Gegnern zustehen, um diese Informationen zu kontrollieren.
Obwohl sich die Art und Weise, wie wir diese Informationen benutzen, nicht ändert, haben wir beschlossen, unsere Datenschutzrichtlinie zu aktualisieren, um eine klarere und präzisere Erklärung bezüglich der Wahl- und Kontrollmöglichkeiten zu geben. Diese neue Richtlinie werden wir in Kürze hier im Blog und auch auf unserer Homepage veröffentlichen und außerdem bei Mandatsannahme jede/n Mandanten/in darüber informieren.

Für diesbezügliche Anfragen (gern per email an lukanzlei@tuta.io) stehen wir selbstverständlich schon jetzt zur Verfügung.


Frank Theumer für die Bürogemeinschaft
Susanne und Frank Theumer - Zu Recht !!
25. Mai 2018




Mittwoch, 18. April 2018

Homepage Update

Auf unserer Homepage www.theumer-mittag.de geht es nicht so recht voran. Die ab Ende Mai 2018 geltende Datenschutzgrundverordnung macht es erforderlich, die Homepage auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

Sie haben dann einen besseren Einblick, wie wir Daten von Ihnen erheben und verwalten. In Kürze erhalten Sie weitere Informationen und werden die Möglichkeit haben, die Verwendung Ihrer Daten ganz unkompliziert zu kontrollieren.

Bitte haben Sie weiterhin mit uns Geduld.

Frank Theumer
18. April 2018







Dienstag, 6. März 2018

Montag, 1. Januar 2018

2018

Wir wünsche allen Mandanten und Lesern dieses Blogs ein glückliches und gesundes Jahr 2018!





Mittwoch, 27. Dezember 2017

Zwischen den Jahren

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Mandantschaft.


wir sagen DANKE für Ihre Treue und das uns entgegengebrachte Vertrauen im Jahr 2017 und freuen uns, Sie auch nächstes Jahr mit Fachkompetenz, Service, Freundlichkeit und Top-Erreichbarkeit überzeugen zu können.

Ihnen und Ihrer Familie wünschen wir einen guten Rutsch und für das neue Jahr 2018 nur das Allerbeste: Gesundheit, Glück und viele schöne Momente.



Das Team von "Zu Recht !!"
27. Dez 2018



Freitag, 15. September 2017

Unsere Schwerpunkte


Kosten und Vergütung - Vorher wissen, was unsere Leistung kostet



Auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit voraussichtlich anfallender Kosten legen wir für unsere Mandanten höchsten Wert. Das gilt für die Vergütung unserer Arbeit aber natürlich auch in Bezug auf mögliche Kosten, die bei Gerichten, Behörden oder womöglich beim Gegner anfallen und gegebenenfalls vom Mandanten zu tragen sind.

Jeder Mandant sollte vorher wissen, mit welchen Kosten zu rechnen ist.


Wir bieten unseren Mandanten die folgenden Abrechnungsmodelle an:


  1. Für eine Erstberatung berechnen wir ein pauschales Honorar von 200 € netto (238 € brutto). Die Erstberatung besteht aus einem ersten Gespräch und der Erörterung der Sach- und Rechtslage mit dem Ziel, den Umfang des Beratungsbedarfs zu bestimmen. Im Falle einer Fortsetzung des Mandates (also spätere Vertretung außergerichtlich oder gerichtlich) wird das Beratungshonorar in voller Höhe angerechnet auf das dann entstehende Honorar.

  1. Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Bei dieser Abrechnungsmethode richten sich die entstehenden Kosten nach dem Streitwert der Angelegenheit. Falls wir gerichtlich für Sie tätig werden, ist die Abrechnung nach dem RVG immer zwingend, wenn eine etwaige Honorarvereinbarung hinter den gesetzlichen Gebühren zurückbleiben würde.
  2. Vereinbarung eines Stundenhonorars. Eine Abrechnung nach Stunden bietet sich an, wenn der Umfang der Tätigkeiten noch nicht feststeht, etwa dann, wenn eine längerfristige Zusammenarbeit bzw. Beratung gewünscht ist. Der Stundensatz unserer Arbeit variiert dabei, je nach Schwierigkeit. Für eine Arbeitsstunde würden wir zwischen 150 € und 250 € netto pro Stunde berechnen. Unsere Mandanten können sich darauf verlassen, dass sie vor Arbeitsbeginn über den voraussichtlichen Zeitaufwand informiert werden. Eine minutengenaue Abrechnung wird gewährleistet, zudem eine genaue Nachprüfbarkeit der abgerechneten Leistungen.
  3. Vereinbarung eines Pauschalhonorars. Eine pauschale Vergütung ist sinnvoll, wenn sich der Umfang des Arbeitsaufwands von vorne herein abschätzen lässt und es sich um ein einmaliges Projekt handelt. Für unsere Mandanten besteht so Planungssicherheit.


Fragen Sie bitte genau nach. Gern stellen wir Ihnen verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten gegenüber und gewähren selbstredend ausreichend Überlegungszeit.